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ABC-Geräte

Unter ABC-Geräte versteht jeder Rettungsschwimmer Tauchmaske, Schnorchel und Flossen. Es ist die Grundausrüstung für jeden Rettungsschwimmer und Wasserretter. Mit ihnen ist er in der Lage schnell zu einem Opfer zu schwimmen, in Tiefen bis zu einigen Metern abzutauchen und erschöpfte Schwimmer ans Ufer zu bringen.

 

Jedoch muss auch das Schwimmen mit Flossen sowie das Tauchen mit Tauchmaske üben. Drum ist es wichtig, dass jeder Rettungsschwimmer sich diese Ausrüstung zulegt. Da wir am Bleilochstausee eher selten in die Lage kommen, mit Flossen retten zu müssen, sollte die Ausrüstung unseren Verhältnissen angepasst sein.

So empfehlen wir, das ihr euch eher ein paar Sprintflossen zulegt, da diese auch euer normales Schwimmtraining unterstützen. Bei Tauchmaske und Schnorchel kann es etwas gewöhnliches von der Stange sein. Es sollte nur passen. Bei dem Schnorchel ist darauf zu achten, dass er KEINE Ventile oder flexible Teilstücke hat. Dies ist aus der Erfahrung heraus eher hinterlich für den Einsatz im Rettungsschwimmen.

Sprintflossen Arena Powerfin

Solche Sprintflossen könnt ihr zum Beispiel bei Sport-Thieme bestellen.

 

 

Unser erster Auftrag in dieser Übung war das Sammeln aller Fahrzeuge der Übung im Gewerbegebiet Weira. Dort nahmen wir in der Reihenfolge der eintreffenden Fahrzeuge Aufstellung.

Als wir als erste Fahrzeug am Sammelpunkt eintrafen, nahm uns der Kollege Schmidt vom Landratsamt in Empfang und erklärte uns, dass wir zunächst warten werden, bis alle Fahrzeuge des Zuges eingetroffen sind. So war sogar Zeit für ein paar Gruppenfotos.

Unsere Manschaft vor unserem Fahrzeug und mit dem Schlauchboot der SEG.

Einige von uns wurden mit dem Alarm um 8.10 Uhr noch aus dem Bett geworfen. So ließen wir uns das Frühstück gut schmecken.

Da die eigentlichen Zugführer des Katastrophenschutzzuges nicht mit anwesend waren, sollten Marco Rosenmüller (JUH) und ich (Marcus Stephan / DRK) die Zugführung übernehmen. So wurde hier gerade der 2. Auftrag des Tages vekündet: "Marschfahrt über die Dörfer ins Feuerwehr-Ausbildungszentrum nach Triptis."

So eine Marschfahrt im geschlossenen Verband ist schon eine erhebliche Belastung für die anderen Verkehrsteilnehmer. Aus diesem Grund wurde auch der Weg über die Nebenstraßen nach Triptis gewählt und es wurden nicht die Haupt und Bundesstraßen benutzt. Jedoch stellte dies ein erneutes Hinderniss dar, da die Straßen für die beiden beteiligten LKWs zu schmal waren. So blieb uns nichts anderes übrig, als den Verband vor der Einfahrt in die schmalen Straßenabschnitte z.B. bei Linda, stehen zu lassen und mit dem ELW vornweg zu fahren, um die Einfahrt für den gegenverkehr zu blockieren. Dann wurde der Verband nachgeholt.

Selbiges praktizierten wir nochmals in Köthnitz. Zu unser aller Spaß legte die Feuerwehr Triptis ein Stück weiter eine stattliche Kiefer über die Straße und eine Puppe als Opfer darunter. Nun war guter Rat teuer. Für die Versorgung "des Opfers" wurde ein KTW aus dem Verband nachgeholt. Er übernahm die Versorgung. Da sich auf keinem unserer Fahrzeuge eine Motorsäge befindet, alarmierten wir die Triptiser Feuerwehr zur Unterstützung. Diese befreite dann mit zwei Hebekissen das Opfer und beräumte anschließend die Straße. Nun konnte es nach fast einer Stunde Stillstand weiter gehen.

Unser Verband umfasste folgende Fahrzeuge:

  • ELW
  • GW-Mess der FFW Triptis
  • 2 x KTW Typ B der JUH
  • 2 x 4-Tragen-KTW der JUH
  • GW-SAN / Arzttrupp-Fz der JUH
  • GW-Wasserrettung und Rettungsboot C4 des DRK
  • MTW Betreuung des DRK
  • LKW Versorgung + Feldkochherd des DRK
  • ETG der JUH
  • FüKW der FFW Gefell


Herr Hauck als Vertreter des Landrates besuchte die Übung und überzeugte sich von der Einsatzfähigkeit des Sanitäts- und Betreuungszuges sowie der Wasserrettungsstaffel.

Zum Abschluss gab es in der Feuerwache der FFW Triptis ein zünftiges Mittagessen und eine kurze Auswertung.

 

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